S.O. Medien Triathlon 2018

Es ist soweit, der S.O. Medien Triathlon Ostfriesland steht wieder an am Sonntag. Hier war vor einem Jahr meine Wettkampfpremiere, welche bis heute Spuren hinterlassen hat. Die letzten Wochen ging es bei der Arbeit quasi täglich um den Triathlon, Streckenpläne, Flyer, Plakate, Banner oder Startnummern, es ist ganz schön viel, was alles dazu gehört. Am Samstag wird dann alles am Jümmesee aufgebaut und Sonntag geht es dann wieder ins Wasser, aufs Rad und in die Laufschuhe.

Am Freitag zuvor gibt es noch ein letztes Lauftraining bei der Veranstaltung “Filsum löppt”, 5,2km stehen bei mir auf dem Plan, die ganze Idee kam recht spontan, da Filsum nur wenige Kilometer entfernt ist, und ich eh nochmal Laufen gehen wollte, also warum nicht mit einer cooleren Kulisse und mit ein paar mehr Leuten.

Hier in Filsum stand am Ende bei mir eine Zeit von 29:20min auf der Uhr, also eine Durchschnittszeit von 5.34 min/km, womit ich wirklich mehr als zufrieden bin. Das Wochenende kann jetzt also kommen!

 

Der Triathlon beginnt zwar eigentlich erst am Sonntag, aber für einige startete er auch bereits am Samstagmittag mit dem Aufbau. Wechselzone, Zelte, Strecken und Zielbogen wollte ein wenig vorlauf haben, damit wir damit nicht auf dem letzten Drücker sind. Durch die vielen Helfer war das gesamte Gelände nach knapp 2 Stunden fertig aufgebaut, ein neuer Rekord!

Dann kam der Sonntag, der bereits um 6 Uhr morgens begann, aufstehen, frühstücken und mit den vielen anderen Helfern zusammen die restlichen Dinge auf dem Platz vorbereiten und aufbauen. Nach und nach kamen dann die ersten Starter und Schaulustigen, die Wechselzone öffnete um 9.00 Uhr, somit wurde es auch langsam voller. Ich quartierte mich auch ein und hatte einen der besten Plätze bekommen, sodass ich mit dem Rad die kürzeste Strecke zu laufen hatte 😉 Erstmal überlegen wie ich denn nun alles am besten hinlege, damit das Ganze nicht im Chaos endet …Jetzt hatte ich noch knappe 2 Stunden bis es denn losgeht.

Langeweile? Im Gegenteil! Überall konnte man irgendwie noch bei etwas helfen, auch wenn es nur das Einweisen auf den Parkplatz war (schnarch!) Aber auch das gehört dazu, damit so ein Event funktionieren kann. Der Erste Start der Frauen stand an, ein knall und schon stürzten sie sich allesamt in den Jümmesee. Von Kraulen bis Brustschwimmen war alles vertreten, das beruhigte mich ein wenig als Brustschwimmer. 20 Minuten später folgten die Männer und die Staffeln, hier ging es nun schon ordentlich zur Sache, die Staffeln konnten sich voll aufs Schwimmen konzentrieren und hatten keine weiteren Disziplinen mehr vor sich. Nach dem Start von Gruppe zwei machte ich mich auf den Weg, nochmal kurz die Wechselzone checken, Badekappe überziehen, Schwimmbrille auf, GoPro auf dem Kopf montieren und dann zeitgleich mit dem Knall die Uhr starten und dann in die Fluten stürzen.

500m galt es zu schwimmen, das Feld zerrte sich immer weiter auseinander, es gab einige Brustschwimmer, welche sich zeitlich so einordneten, sodass ich weiter vorn war als erwartet. Die “Krauler” immer in Reichweite. An der Boje eng wenden und wie auf zum Strand. Am Ende sind es dann knappe 13 Minuten im Wasser gewesen. Jetzt schnell aus dem Wasser (das ist fast schwerer als das Schwimmen selbst), quer durch die Wechselzone zum Rad. Füße trocknen, Socken und Schuhe an, dann den Helm auf und weiter ging es mit dem Fahrrad. Die ersten 2km gabs es ein “Auflieger-Verbot”, die Strecke war hier sehr schmal und kurvig, als es dann auf den Rundkurs ging konnte man in die Aero-Position wechseln und dann ging es los, hier galt es ordentlich Zeit gutzumachen. Das klappte auch halbwegs gut und ich kam nach 36min wieder von der 19km langen Radstrecke. 31,6 km/h im Schnitt, 32 war mein Ziel, nah dran, das schiebe ich dann mal auf den Wind 😛 Beim Wechsel habe ich dann erstmal meine Startnummer am Rad hängen lassen, habe es aber kurz vor dem Verlassen der Zone noch gemerkt, also schnell zurück, den Gurt um und ab gehts zur letzten Disziplin! 3 Runden, an beiden Wendepunkten standen Leute die ich kannte, sodass eigentlich jede Runde wieder Spaß gemacht hat. Auch die Band an einem der Wendepunkte sorgte mit ihrer Schrägen Musik noch einmal für eine Menge Extramotivation und Gute Laune. Die letzte Runde, noch einmal zum Wendepunkt und dann kommt das Ziel, unterwegs noch einmal dem Chef zuwinken der durch die Kamera guckt und dann hörte ich zum letzten mal die Band, nach links runter von der Strecke und ab durch die großen blauen Zielbogen. 1:22:50 stand dann auf der Uhr, für meine erste Sprintdistanz denke ich eine super Zeit, zumal ich nich kraule und meine Laufleistungen auch noch ausbaufähig sind. Der Triathlon war etwas besonderes, zwei Tage mit den vielen Helfern (die zum Großteil von Fortuna Logabirum stammen), viel Sonne und einfach einer absolut geilen Stimmung. Es ist jedesmal wieder was besonderes. Außerdem habe ich nun endlich mal @trilifelove getroffen, welche mich zu der Idee eines Blogs inspiriert hat. Jetzt bin ich auf der Suche nach einer weiteren Triathlon-Sprintdistanz hier in der Gegend, einige stehen zur Auswahl, wie wo und was genau ist aber noch offen.

Ganz nebenbei bin ich auch gleich mal der Triathlon-Sparte, den OstTRIesen von Fortuna Logabirum beigetreten 😉

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